K = Kalkhof

Ein Beitrag aus dem LexiKalk

Hinter der denkmalgeschützten grünen Fassade der aufgegebenen Kaufhof-Filiale an der Kalker Hauptstraße findet sich ein unerwartetes Architekturprojekt der GAG mit Mehrparteienhäusern, die auf großzügige Ladenbauten mit Tiefgarage aufgesetzt wurden. Geschichtlich gesehen ist dies ein hochinteressanter Standort. Genau dort gründete ein Unternehmer namens Mayer die erste, weltweit bedeutsame Metallbau-Firma, die sich auf Trieure, Lochblech-Zylinder zur Getreidesortierung spezialisiert hatte. In den 20er Jahren des 20. Jahrhundert erbaute dort die Leonhard-Tietz-Gesellschaft die erste Kalker Kaufhof-Filiale, die im 2. Weltkrieg schwer beschädigt wurde. Direkt daneben wurde jahrzehntelang das Kino „Lichtburg” betrieben, dessen Räumlichkeiten nach der Schließung in den Kaufhof-Wiederaufbau der späten 50er- und frühen 60er Jahre integriert wurden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.